Auch in diesem Jahr unterstützt Auto-Vorbeck wieder das Mylaudy-Projekt des Vereins Patengemeintschaft für hungernde Kinder (www.patengemeinschaft.de).
Statt Weihnachtskarten und Präsente für die Kunden kommt das Geld einem Orthopädie- und Rehazentrum für Kinder und Jugendliche zu Gute. In der Klinik werden Operationen durchgeführt. In den angeschlossenen Kinderheimen erholen sich die jungen Patienten von dem Eingriff und lernen unter fachlicher Anleitung wieder laufen und greifen.
Das Wentorfer Ärzte-Ehepaar Evamaria und Jörge Ropohl engagiert sich seit Jahren persönlich vor Ort für die Patengemeinschaft. Zur Zeit sind Ropohls wieder in Mylaudy und berichten begeistert von den Fortschritten vor Ort.
Hier ihr Bericht: “Schon wieder sind wir 3 ½ Wochen in Indien. Die Bibliothek ist vollständig und wird unverändert gebraucht.
Der Volleyballplatz erfreut sich, nachdem der Monsun es wieder zuläßt, großer Beliebtheit, sowohl bei den Jungen und Mädchen. Bälle und Netz wurden von uns erneuert, der Platz mit Hilfe der Jungen wieder geebnet.
Und die schönste Nachricht, durch die Wasserbohrung im letzten Jahr steht den Kindern nun ganzjährig Wasser zur Verfügung. Das grenzt schon beinahe an Luxus. Die Patengemeinschaft hat deshalb für jedes Heim eine Außendusche finanziert. Hier können die Kinder jeden Morgen duschen. Früher mußten sie sich an einem dreckigen Bach waschen. Der Dank gilt dem Sponsor, also Ihnen.
Als nächstes Projekt ist ein ein “Lernraum” geplant. Ein einfaches Gebäude zwischen Jungen- und Mädchenheim, in dem die Bibliothek untergebracht werden könnte und evtl. ein PC zum Erlernen der englischen Sprache mit DVD-Hilfe. Derzeit müssen die Kinder entweder draußen lernen, was nicht so einfach ist, denn gegen 19.00 h wird es dunkel. Und wenn es regnet, geht das auch nicht. Oder die Kinder müssen dichtgedrängt in einem sehr kleinen Raum lernen. Wir haben schon je zwei neue Tische und Bänke für das Jungen- und Mädchenheim gesponsert.
Bezüglich der Nachhaltigkeit können wir nur sagen, daß alle Projekte, die Sie mit tragen bis heute genutzt werden und sehr sinnvoll sind.
Von Advent ist hier nichts zu merken bei 30° tagsüber und nachts 26°. Der Monsun ist noch nicht ganz vorbei, dennoch genießen wir die indische Atmosphäre neben der uns selbst gestellten Aufgabe, den armen und behinderten Kindern zu helfen. Die Heime betreuen wir „nebenbei“ mit. Bei über 100 Kindern in drei Heimen ist immer etwas zu tun, zu helfen oder zu reparieren. Gerne spielen die Kinder mit uns, aber da schwächeln wir „ Alten“ bei Volleyball, Fußball oder Kricket.
Anbei ein Bild von der Wasserbohrung. Unsere Krankenschwester steht neben dem Bohrloch. Drum herum ist inzwischen ein Bananen-Palmen-Hain entstanden, so daß wir uns mit Bananen selber versorgen können. Beim Volleyball hilft derzeit Jacob Kleinhuis aus und die lernenden Kinder bedürfen keines Kommentares.
Es grüßen aus Indien ganz herzlich Jörge und Evamaria Ropohl”



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