Bremsen wechseln

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Bremsen wechseln: Kosten berechnen und Termin online reservieren

Mit unserem Reparaturkostenrechner können Sie für Ihr Auto genaue Kosten für den Wechsel der Bremsbeläge, Scheiben- oder Trommelbremsen in nur wenigen Schritten berechnen. Einen passenden Service-Termin bei unserer Kfz-Werkstatt „Auto-Vorbeck“ in Wentorf bei Hamburg können Sie gleich online vereinbaren. Wir reparieren alle Fabrikate fachlich einwandfrei und termingerecht. Wir verwenden ausschließlich Original- und hochwertige Markenersatzteile.

Wann sind die Bremsen zu wechseln?

Funktionierende Bremsen gehören bei jedem Auto zu den Voraussetzungen in Sachen Fahrsicherheit. Sie werden täglich Belastungen ausgesetzt. Demnach sollten sie regelmäßig gewartet und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Bremsscheiben und Bremsbeläge haben von den Autoherstellern vorgeschriebene Mindestdicken. Ist die Verschleißgrenze erreicht, sollten die Teile ausgetauscht werden. Wann die Verschleißgrenze erreicht wird, ist allerdings vom Getriebetyp, dem Fahrzeugeinsatz und weiteren Faktoren abhängig.

Die Verschleißgrenzen der Bremsen:

  • Bremsbeläge der Scheibenbremsen: 4 mm Mindeststärke (meiste Hersteller)
  • Bremsbacken der Trommelbremsen: 1 mm Belagstärke
  • Bremsscheiben: durch Mindestdicke (MIN TH) bestimmt. Der Wert ist im Serviceheft unter den technischen Daten oder am Außenrand oder Scheibentopf der Bremsscheibe abzulesen.

Haben Ihre Bremsen die Mindestdicke unterschritten, sollten Sie die Bremsen erneuern. Andernfalls gefährden Sie die Sicherheit von Insassen und anderen Personen. Ist die Mindestdicke der Bremsscheibe erreicht, ist es zudem Ratsam gleich einen neuen Satz Bremsbeläge zu verbauen.

Anzeichen der verschlissenen Bremsen

Bei den regelmäßigen Auto Inspektionen werden auch die Bremsen gecheckt, sodass ein Verschleiß schnell erkannt wird. Ist es bis zur nächsten Inspektion noch eine Weile hin, kann ein Verschleiß der Bremsen u.a. auch selbst erkannt werden.

Häufige Anzeichen für verschlissene Bremsen sind:

  • elektronische Verschleißanzeige leuchtet auf
  • Bremsen rubbeln
  • Bremsen schleifen
  • Niedriger Stand der Bremsflüssigkeit

Elektronische Verschleißanzeige

In vielen Fahrzeugen sind heutzutage elektronische Verschleißanzeigen für Scheibenbremsen bzw. Bremsbeläge eingebaut. Leuchtet eine Warnleuchte im Armaturenbrett des Auto-Cockpits auf, weist dies auf verschlissene Bremsen hin. Moderne Systeme zeigen Ihnen sogar an, ob es sich um einen Verschleiß der vorderen bzw. hinteren Bremsen handelt.

Bremsen rubbeln

Das Bremsrubbeln ist durch deutlich hörbares Vibrieren des Fußpedals während des Bremsvorgangs gekennzeichnet. Die Lenkung des Autos pulsiert meist zeitgleich.

Bremsen schleifen

Schleifen die Bremsen, so sind deutlich hörbare Schleifgeräusche, die auch nach mehrmaligem Bremsen nicht verschwinden, ein Indikator. Vernehmen Sie diese Geräusche vorne oder hinten an den Bremsen, sollten Sie demnächst eine Werkstatt aufsuchen und die Verschleißteile wechseln lassen.

Niedriger Stand der Bremsflüssigkeit

Sind die Bremsen verschlissen, kann sich dies auch an einem dauerhaft niedrigen Stand der Bremsflüssigkeit äußern. Oft handelt es sich um eine Leckage, die durch den Verschleiß entsteht. Eine solche Undichtigkeit kann quasi an jedem Bauteil von der Leitung über die Anschlüsse bis zum Ausgleichsbehälter verstecken sein.

Scheibenbremsen: Bremsscheiben und Bremsbeläge wechseln

In den Vorderrädern gehören Scheibenbremsen heutzutage zur Grundausstattung jedes Autos. Sie verschleißen langsamer als die Bremsbeläge, jedoch gehören auch die Scheiben von Zeit zu Zeit ausgetauscht. Abhängig von mehreren Faktoren wie dem Fahrstil, kann dies zwischen 30.000 und 100.000km der Fall sein. In der Werkstatt werden bei einem Tausch der Scheiben auch die Bremsbeläge getauscht.

Bremsbeläge gehören zu den wichtigsten Punkten bei der Inspektion des Autos. Je nach Fahrstil liegen auch bei den Bremsbelägen zwischen 20.000 und 100.00km, bevor diese ausgetauscht werden müssen. Neben dem Erreichen der Verschleißgrenze, sollten die Bremsbeläge gewechselt werden, wenn diese verölt sind sowie bei den Anzeichen abgefahrener Bremsbeläge.

Häufigste Anzeichen von abgefahrener Bremsbelägen sind:

  • Längerer Bremsweg
  • Schleifendes oder kratzendes Geräusch beim Fahren
  • Niedriger Stand der Bremsflüssigkeit
  • Bremspedal flattert beim Fahren

Trommelbremse und Bremsklötzen wechseln

Bei einer Trommelbremse, wird das Auto mit Hilfe zweier Bremsklötze, die von innen gegen eine rotierende Trommel drücken, gebremst. Die Hautptverschleißteile bei einer Trommelbremse, sind also die beiden gegenüberliegenden Bremsbacken, bzw. deren Beläge. Je nach Fahrweise können die Beläge schon nach 40.000km oder aber erst nach 120.000km wechselreif sein. Bei starker Abnutzung oder auch kleinen Rissen im Material, sollten sie in der Werkstatt ersetzt werden. Seltener kommt es zu einem kompletten Austausch der Trommelbremse. Dies kann aber durchaus notwendig sein, wenn sie von Ablagerungen und Rost geplagt ist.

Neben der Meldung der elektronischen Verschleißanzeige lässt sich ein möglicher Verschleiß auch am Fahrverhalten erkennen. Muss das Bremspedal beispielsweise stärker als sonst durchgetreten werden, kann dies ein Hinweis auf Verschleiß der Bremsklötze sein. In diesem Fall gilt es eine Werkstatt aufzusuchen, damit die Fahrsicherheit weiter garantiert werden kann.

Bremsen wechseln: Zusammensetzung der Kosten

Generell sollten die Bremsen – Bremsbeläge und Scheiben – pro Achse gewechselt werden, also für beide Seiten vorne oder hinten. Dabei gibt es preislich Unterschiede in der Art der verbauten Bremsen. Ein Austausch der Trommelbremsen kostet beispielsweise weniger als ein Austausch der Scheibenbremsen. Zudem verschleißen Bremsbeläge sehr viel schneller als Bremsscheiben und sind somit verhältnismäßig öfter zu wechseln. Die Kosten variieren natürlich auch je Fahrzeugtyp, Größe des Fahrzeugs, Material und Hersteller der Bremse. Die genauen Kosten für den Bremsenwechsel bei Ihrem Fahrzeug können Sie bequem und unverbindlich mit unserem Reparaturkostenrechner online kalkulieren.

Bei einer vorausschauenden Fahrweise können Sie zudem Kosten einsparen. Denn wer unnötiges und plötzliches Bremsen vermeidet, erhöht die Lebensdauer der Bremsen enorm. Bremsbeläge können bei vorausschauendem Fahrstil sogar über 100.000km lang halten.