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Frühlingsärger – der Marder knappert

Marder im Auto – rund 160.000 Schäden entstehen jährlich durch Marderbisse an Fahrzeugen schätzt der ADAC.

Gummischläuche & Elektrokabel

Was hilft gegen Marderbisse im Auto? Die kleinen Nager sind nicht wählerisch: Gummischläuche, Elektrokabel, Bremsschläuche, Zündkabel – die scharfen Zähne zerbeißen alles, was ihnen in die Quere kommt. „Besonders in der warmen Jahreszeit sind die Marder sehr aktiv“, sagt KFZ-Meister Stefan Vorbeck von Auto-Vorbeck in Wentorf bei Hamburg. „Wir haben fast täglich Kunden, die mit Marderschäden zu uns in die Werkstatt kommen.“ Der ADAC schätzt die jährlich anfallenden Reparaturkosten auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

Marder knappert an modernen Autos

Dabei war der Steinmarder Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts fast ausgerottet. Wegen seines samtweichen Fells wurde das schlanke, elegante Tier gnadenlos gejagt. Erste Probleme mit Marderbissen bei Autos gab es Ende der 70er Jahre in Süddeutschland und in der Schweiz. Mittlerweile sind Marderattacken ein gesamteuropäisches Phänomen. Ob in Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich oder den Niederlanden – überall nagen sich die Tierchen durch die Motorräume.  Schuld daran sind nach Meinung von Experten, die neuen Fahrzeugmodelle. „Die Autos sind nicht mehr so offen wir früher. Die Marder haben mehr geschlossene Nischen,  die sie als Unterschlupf nutzen können“, sagt Stefan Vorbeck.

Und wer zahlt für die Schäden? „In der Regel übernehmen die Versicherungen im Rahmen einer Teilkasko-Versicherung die Kosten für unmittelbare Schäden und auch für die Folgekosten“, sagt Stefan Vorbeck.

Effektiver Schutz bietet Maschendrahtzaun

Wir kann man sich im Vorfeld gegen Marderattacken schützen? Eine effektive Lösung sind kleine Elektroschockgeräte, die mit metallischen Kontaktplättchen unter Hochspannung arbeiten. Die Geräte werden an den Einstiegsstellen angebracht. Das Tier bekommt bei Berührung einen harmlosen Stromschlag wie bei einem Wildzaun. Eine andere Möglichkeit sind Wellrohr-Schutzschläuche aus bissfestem Kunststoff. Diese werden über die gefährdeten Kabel gestreift. „Eine effektive Lösung ist eine rund um die Uhr geschlossene Garage“, sagt Stefan Vorbeck. So gelangen die Tiere erst gar nicht bis an das Auto heran. Bewährt hat sich auch ein einfacher Trick. Auf den Boden unter den Motorraum wird ein Stück Maschendrahtzaun gewellt ausgelegt. Die meisten Marder werden das ihnen unbekannte Terrain meiden.

Forscher in Niedersachsen suchen seit Jahren nach der Lösung des Marderproblems. Lesen Sie hier weiter http://www.spiegel.de/auto/aktuell/marderschaeden-am-auto-industrie-laesst-kabel-durch-marder-testen-a-1007838.html

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